Salamanca

Eine von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Stadt. Eine der bekanntesten Universitätsstädte Spaniens. Eine in Gold anmutendem Sandstein erbaute Stadt. Diese und noch unzählige Eigenschaften mehr verleihen jener zauberhaften Stadt den Rang einer der schönsten Städte Spaniens. Eine geschäftige Stadt, deren Zentrum fast vollständig verkehrsberuhigt ist. Wir bewundern den Hauptplatz  (Plaza Mayor), spazieren durch Straßen, Gassen, Plätze und lauschen Anekdoten. Renaissancestadt par excellence.

Der Plaza Mayor ist einer der schönsten Hauptplätze Europas, vielleicht sogar der Welt – entscheiden Sie selbst. Außerdem ist Salamanca stolz auf seine Universität, die älteste Spaniens, gegründet im Jahre 1218. Als Kuriosität sei noch zu erwähnen, dass es es in dieser Stadt 2 Kathedralen gibt, die noch genutzt werden. Lassen Sie sich von dieser wunderschönen „goldenen“ Stadt verführen. 

•Monumentale Tour •

• Tour 1: Panoramatour ohne Eintritt in Denkmäler.
Dauer: 2 Stunden.
Wenn Sie sich einen einzigartigen Überblick über Salamanca verschaffen  wollen und alles auf eigene Faust erkunden möchten, ist diese Tour besonders für sie geeignet. Wir werden die wichtigsten Denkmäler in Erfahrung bringen. Sie werden einen perfekten Einblick in die Stadt erhalten. Die Führung startet am Hauptplatz (Plaza Mayor), wir spazieren zu dem alten Königlichen Kolleg (Clerecía), vorbei an der Casa de las Conchas (Muschelhaus) und der Universität mit ihren 2 Innenhöfen. Besonders sehenswert auch der „Himmel von Salamanca“ (Kuppel mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert ) Die Tour endet vor den 2 Kathedralen (Alter Dom und Neuer Dom). Lassen Sie sich einfach überraschen. 

• Tour 2: Denkmäler tour.
Dauer: 3 Stunden mit Zugang zu den Denkmälern. Wir erweitern die Panoramatour um einen Besuch von 2 Denkmälern. 

– Die 2 Kathedralen (Alte Kathedrale und Neue Kathedrale).
– Historisches Gebäude der Universität.

• Tour 3: Dein Tag in Salamanca.
Dauer: 5 Stunden mit Eintritt zu Denkmälern.
Alle genannten Denkmäler. 

Für Privaten tours und Gruppen:

•Abend Tour•

• Dauer: 2 Stunden.
Salamanca – die Stadt mit den zwei Gesichtern. Sie verwandelt sich mit dem Licht. So auch die Tour, die wir bestreiten werden. Jetzt ist es an der Zeit, ein anderes Salamanca kennenzulernen. Die Stadt geprägt von amüsanten Geschichten, fassenden Legenden und Geheimnissen, aber auch  von wichtigen historischen Fakten. Salamanca ist in lateinamerikanischen Ländern als die Stadt der schwarzen Magie bekannt. Auf dieser abendlichen Tour werden wir alles davon erfahren und in die  wunderschön beleuchtete Stadt eintauchen. 

Die Route: Plaza Mayor, Palast Salinas, Kloster San Estaban, Höhle von Salamanca, Huerto de Calixto und Melibea (schön angelegter Garten), Patio Chico, Casa de las Conchas (Muschelhaus). 

Für Privaten tours und Gruppen:

Evening Tour Salamanca

•Tapa Tour•

• Dauer: 3 Stunden.
Der oben beschriebene Panorama tour (Dauer 2 Stunden) wird durch eine gastronomische Tour durch 3 Gastronomiebetriebe erweitert, um typische Salamanca-Tapas zu probieren. 

 

•Fahrradtour•

• Dauer: 2 Stunden.
Dies ist eine Route für Interessenten, die während der Tour etwas mehr Bewegung wünschen. Bei dieser Route werden der Fluss Tormes und die Römerbrücke vorgestellt und was sie für die Stadt bedeuteten. Aber nicht nur das, wir sehen auch Denkmäler der Stadt wie den Plaza Mayor, Palast von Monterrey, das Muschelhaus (Casa de las Conchas), das alte Königliche Kolleg (Clerecía), die beiden Kathedralen und die Fassade des historischen Gebäudes der Universität. Auf dieser Tour werden wir die Denkmäler nicht betreten. 

Für Privaten tours und Gruppen:

Ausflüge in die Provinz

Die Provinz Salamanca bietet viele Ausflugsmöglichkeiten. Ungefähr 25 km von der Stadt entfernt liegt Alba de Tormes, eine wichtige Stadt, in der die Heilige Teresa begraben ist und sich der Wohnsitz des Herzogs von Alba befand. Um die Stadt herum befindet sich das Campo Charro, ( Dehesa), das von unzähligen Stierweiden und Schweinefarmen (iberischer Schinken) geprägt ist.

Im Süden der Provinz liegt die Sierra de Bejar mit Candelario, ein malerisches Bergdorf. Es steht auf der Liste „Die schönsten Dörfer Spaniens“. Daneben gibt es die Sierra de Francia mit ihren wunderschönen Bergdörfern Mogarraz, San Martin de Castañar und La Alberca. Diese Region wurde 2006 zusammen mit der Sierra de Béjar von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. 93 km südlich von Salamanca, Richtung Portugal, finden wir Ciudad Rodrigo, eine prachtvolle Stadt mit einer vollständig erhaltenen Stadtmauer, einer schönen Kathedrale, prachtvollen Adelshäusern und einem umwerfenden Parador (staatlich betriebenes Hotel in Spanien, besonders in historisch oder kulturell bedeutsamen Gebäuden), der früher eine Burg war. Nicht weit von dieser Stadt entfernt befindet sich das Gebiet von Sierra Verde, eine archäologische Zone, in der wir Petroglyphen im Freien sehen können.

Schließlich erreichen wir die atemberaubende Hügellandschaft Las Arribes mit herrlichem Blick über die vom Fluss Duero zwischen Spanien und Portugal gebildete Schlucht, die sogenannte Raya. Hier können wir eine Bootsfahrt machen und der beeindruckenden Natur näher kommen. Kontaktieren Sie mich und ich helfe Ihnen, eine Reise nach Ihren Wünschen zu gestalten. 

Kastilien und Leon

Auf der Homepage der Website steht „Entdecke das Herz Spaniens“, denn genau das ist die Region Castilla y León, das Herz dieses Landes. Von hier aus begann sich Spanien im 14. Jahrhundert unter der Herrschaft der Katholischen Könige als Land zu vereinen. Region mit 3 Weltkulturerbe-Städten, Salamanca, Ávila und Segovia. Es ist die größte Region Spaniens und liegt auf der nördlichen Hochebene. Es zeichnet sich durch seinen großen historischen, kulturellen, patrimonialen, ethnographischen und natürlichen Reichtum aus. Kommen Sie und entdecken Sie es selbst.

•Zamora•

• Es liegt an der Ruta de la Plata).
(Silberstraße, die antike Römerroute, die den Norden Spaniens mit dem Süden des Landes verband. Und wird auch die „Augen von Durius“ genannt. Ein Paradies für Liebhaber romanischer und modernistischer Architektur. Am Ufer des Duero gelegen, ist diese Stadt ein kleines Juwel. Bekannt für seine Prozessionen während der Osterwoche, gefühlsbetont und anmutend. Der Dom verfügt über eine der bedeutendsten Gobelinsammlungen Europas. Dieses kleine Juwel namens Zamora wird Sie überraschen.

• Monumentale Tour:
Dauer: 2,5 Stunden mit Eintritt in die Kathedrale. 
Auf dieser Tour besichtigen wir das Schloss und die Kathedrale. Wir besichtigen jene Orte, an denen die Prozessionen vorbeiziehen, verirren uns in den engen und steilen Gassen der Stadt. Der Blick über den Duero-Fluss ist einzigartig von dort aus. Wir besuchen die Kirche San Ildefonso und die Kirche Santa María Magdalena. Schöne romanische Beispiele in einer Stadt mit 23 Kirchen dieses Baustils. Wir gehen weiter zur Plaza de Viriato und laufen zur Kirche Santa María la Nueva, vorbei am Museum der Karwoche bis zur Plaza Mayor, wo die Tour endet.

• Ausflug in die Provinz. Toro:
Ein Besuch in Toro ist eine angenehme Überraschung. Es handelt sich um eine kleine Stadt, ebenfalls am Ufer des Flusses Duero gelegen, stromaufwärts von Zamora, mit einem schönen Blick über den Fluss. Toro ist bekannt für seinen Wein mit eigener Ursprungsbezeichnung „Vino de Toro“. Der Wein ist für seine kraftvolle Würze bekannt, aber in den letzten Jahren sind mehrere Sorten entstanden, die zur Herstellung ausgereifterer Weine führten. Auf Wunsch besuchen wir eines der vielen Weingüter.

Die große Attraktion von Toro ist jedoch die Stiftskirche Santa María la Mayor. Eine Kirche aus dem späten 12. Jahrhundert. Sie wurde 2011 wunderschön restauriert und der Eingang kann in seinen ursprünglichen Farbschattierungen bestaunt werden. Darüber hinaus sehen wir in Toro eine große Menge an Architektur im Mudejar-Stil. 

Wir kombinieren oft einen Besuch in Zamora mit einem Besuch in Toro. 

•Ávila•

Diese Stadt liegt auf einer Höhe von 1.132m und ist damit die höchstgelegene Provinzhauptstadt Spaniens. Die UNESCO-Stadt verfügt über eine geschichtsträchtige, 2,5 km lange Stadtmauer, die jeden Besucher in ihren Bann zieht. Auch Sie werden verzaubert von ihr sein. Ávila wird auch die Stadt der Ritter genannt. Eine wichtige Persönlichkeit war Santa Teresa, die den Klosterorden der Unbeschuhten Karmelitinnen gründete. Es ist auch der Geburtsort von Adolfo Suárez, ein Politiker, der in der modernen Geschichte Spaniens eine wichtige Rolle gespielt hat. Es ist eine Stadt mit vielen Klöstern, jedes mit seinem Charme und seiner Bedeutung in der Geschichte Spaniens. Stadt mit der ältesten gotischen Kathedrale Spaniens (1170), eingebettet in die Stadtmauer. Ávila hat seinen historischen Charakter mit seinen kleinen Gassen und imposanten Gebäuden bewahrt. 

• Tour Dauer: 2 Stunden.
Route: Wir starten bei der Basilika San Vicente, einem romanischen Tempel aus dem 12. Jahrhundert. Entlang der Stadtmauern gehen wir zur Kathedrale, der ersten gotischen Kathedrale Spaniens. Wir gehen in Richtung Marktplatz und setzen den Weg zum Kloster San José fort, um durch das Tor des Rastro in die Stadt zu gelangen. Innerhalb der Stadtmauern besichtigen wir das in eine Kirche umgebaute Geburtshaus von Santa Teresa und erreichen den kleinen Marktplatz. Während dieser Route besichtigen wir keine Denkmäler von innen. 

Wir können diese Tour mit einem Besuch der Basilika San Vicente, der Kathedrale und/oder der Stadtmauern erweitern. Die Gesamtzeit beträgt dann 3,5 Stunden. 

Außerhalb der Stadtmauern gibt es zwei Klöster, die einen Besuch wert sind. 

– Reinkarnationskloster. Santa Teresa lebte 39 Jahre an diesem Ort. Von hier aus bereitete sie die Reform des Karmel vor. 

– Königliches Kloster Santo Tomás Es wurde vom Schatzmeister der Katholischen Könige, Hernán Núñez de Arnalte, erbaut. Fray Tomás de Torquemada, der berüchtigte Inquisitor, lebte hier. Es ist eines der der größten Klöster Spaniens mit einer bestaunenswerten Kirche und einem schönen Kreuzgang. Dieses Kloster wurde auch als Universität genutzt. 

•Segovia•

• UNESCO-Stadt.
Bekannt für sein Aquädukt und dem Schloss Alcázar. Die Stadt vereint in sich 3 Kulturen: Juden, Araber und Christen hinterließen hier ihre Spuren. Wir werden Gassen und zahlreiche Plätze durchwandern und eindrucksvolle Paläste bestaunen und so mehr über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten dieser Stadt erfahren. Eine Anekdote: Walt Disney soll sich für den Entwurf seines Film-Logos am Schloss Alcázar inspiriert haben.

Für Marionetteliebhaber ist Segovia definitiv eine Stadt, die man im Mai besuchen sollte. In diesem Monat wird hier das alljährliche Titirimundi, eines der bedeutendsten Marionettefestivals in Europa abgehalten. Die Stadt pulsiert voller Leben.

 • Tour Dauer: 2,5 Stunden mit Eintritt in das Schloss Alcázar.
Route: Ausgangspunkt am Aquädukt. Über die Einkaufsstraße gelangen wir zu Casa de los Picos, früher befand sich neben diesem Herrenhaus eines der Stadttore. Wir gehen weiter zur Plaza de Medina del Campo, wo wir eine Reihe von Adelshäusern und die Kirche San Martín bewundern können. Wir setzen unseren Weg durch das jüdische Viertel fort und erreichen den Plaza Mayor, wo sich die Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert erhebt.

Weiter geht es zum Corral del Mudo (ein Gässchen mit arabischem Flair). Wir kommen am das Kloster San José und der Kirche San Andrés vorbei und erreichen so den Aussichtspunkt über das Tal des Flusses Eresma, der sich am Eingang des Alcázar-Gartens befindet. Die Tour endet mit einem Besuch des Alcázar. Diese Tour kann um einen Besuch der Kathedrale erweitert werden. 

Ausflug in die Provinz: 

Königspalast La Granja San Ildefonso Man kann es auch als Jagdschloss bezeichnen; die Könige Karl V. und Philipp II. erklärten die Umgebung des Schlosses als einmaliges Jagdrevier. Die Erbauung des Palastes wurde von Philipp V. In Auftrag gegeben, der hier seinen Ruhestand friedlich verbringen wollte, aber sein Wunsch ging nicht in Erfüllung. Das Schloss verfügt über wunderschöne Gärten, die an jene von Versailles erinnern. Wir sehen darin 26 Brunnen, von denen 8 außergewöhnliche  Dimensionen aufweisen. Ihr Betrieb ist saisonabhängig. Der Besuch der Gärten ist kostenlos. 

La Real Fabrica de Cristal. Diese Glasfabrik wurde im Jahr 1727 gegründet. Philipp V. war der Förderer dieser Einrichtung, wollte er doch Spanien von den Glasimporten  aus dem Ausland befreien. 

•Valladolid•

• Stadt, die 5 Jahre lang die Hauptstadt von Spanien war.
Stadt, in der Philipp II. geboren wurde, Miguel de Cervantes lebte und Christoph Kolumbus starb. Mit dieser Liste kann man verstehen, wie geschichtsträchtig sie ist. Die Karwoche ist hier auch sehenswert. Einmalige Prozessionen zeigen anmutende Statuen auf den Prozessionswegen. Valladolid ist auch für seine exzellente Küche bekannt. Ich rate Ihnen, mit allen 5 Sinnen nach Valladolid zu kommen!

• Tour Dauer: 2 Stunden.
Route: Ausgehend vom Kloster San Benito el Real und dem Val Markt, den wir besuchen werden, wenn er geöffnet ist, gehen wir zum Plaza Mayor, vorbei am Goldenen Brunnen zur Kirche des Heiligen Erlösers. Auf unserem Weg zur Kathedrale kommen wir an der sehenswerten Gutiérrez-Galerie vorbei. Weiter geht es zur Kirche Santa María la Antigua, eine romanische Kirche und dann in Richtung des Pimentel-Palastes, in dem heute der Provinzrat seinen Sitz hat. Wenn er geöffnet ist, gehen wir hinein, denn die Halle ist einen Besuch wert. In diesem Palast wurde Philipp II. geboren. Die Tour  endet vor dem Kloster San Pablo. Hier ist das Skulpturenmuseum beherbergt. Wahrlich ein außergewöhnliches Museum, nicht nur für seine Statuen, sondern auch für das Gebäude selbst mit dem spektakulären Innenhof und den zahlreichen Räumen mit wunderschönen Kassettendecken.

• AUSFLÜGE:
Die Provinz Valladolid ist ein MUST in der Weinwelt. Von hier stammen die Ursprungsbezeichnungen „Ribera del Duero“ und „Rueda“. Es gibt große bekannte Weingüter wie Protos, Pesquera, Yllera und Rueda. Familienweinkeller können auch besichtigt werden. Diese befinden sich unter zahlreichen Häusern und dienen dazu, den Wein reifen zu lassen. 

• Tordesillas:
Bekannt für den Vertrag, den Spanien und Portugal 1494 unterzeichneten, um die Welt zwischen diesen beiden Ländern aufzuteilen. Hier wurde die spanische Königin Johanna „die Wahnsinnige“ eingesperrt. 1509 kam sie mit dem Leichnam ihres verstorbenen Mannes, Philipp der Schöne, in Tordesillas an. 46 Jahre später, 1555, starb sie in dieser Stadt, nachdem ihr Vater und ihr Sohn (Karl V.) sie hier jahrelang festhielten. Außerdem befindet sich in diesem Dorf das Königliche Kloster Santa Clara, ein wunderschöner Bau mit sehenswertem Mudéjar-Einfluss.

Ein Besuch lohnt sich. In dieser Stadt gibt es Familienweingüter, die wir besuchen können. 

• Medina del Campo:
Dorf, geprägt von vielen historischen Ereignissen, darunter der Tod  der Katholischen Königin Isabella (Großmutter von Karl V.). Diese Stadt war im 15. und 16. Jahrhundert ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Heute ist die Hauptattraktion die Burg La Mota, eine beeindruckende Verteidigungsanlage. Diese Festung stammt aus dem 11. Jahrhundert, aber die katholischen Monarchen (Großeltern von Karl V.) haben große Verbesserungen vorgenommen. Infolgedessen wurde sie als eine der Festungen mit der besten Verteidigung in Europa bekannt. Nicht umsonst befinden wir uns in der Region Castilla y León.

•Burgos•

• Auf dem Jakobsweg (Pilgerweg) gelegen.
Hat es noch viel von seiner mittelalterlichen Pracht bewahrt. Es war die Hauptstadt des Königreichs Kastilien. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um durch die Straßen zu schlendern und die wunderschöne französisch-gotische Kathedrale zu bewundern, die seit 1984 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Wenn wir den Hügel hinaufgehen, können wir die Burgruine sehen. Darunter befinden sich Überreste aus der Jungsteinzeit, dem Chalkolithikum, der Bronzezeit und der ersten Eisenzeit.

In der Stadt Burgos können Sie das Museum der Evolution besuchen. Hier wird unter anderem die Geschichte der archäologischen Ausgrabungsstätte Atapuerca erklärt. Diese befindet sich etwa 15 km von Burgos entfernt und wurde ebenfalls von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 

Darüber hinaus ist es auch die Stadt, in der El Cid, (spanischer Nationalheld) lebte. Wir nehmen uns die Zeit, durch die Straßen zu spazieren, die uns die Schönheit von Burgos zeigen.

 • Dauer: 2 Stunden mit Eintritt in die Kathedrale.
Sobald wir den Fluss Arlanzón überquert haben, sehen wir das Stadttor von Santa María, eines der emblematischsten und meistbesuchten Monumente von Burgos, wir wandern auf dem Spazierweg Paseo de Espolón vorbei am Teatro Principal zur Statue von El Cid und dann gehen wir zum kleinen Palast Casa del Cordón über die Plaza Mayor zur Kathedrale. Wir schließen mit einem Besuch der Kathedrale ab. 

Die Denkmäler, die einen Besuch wert sind, die sich jedoch außerhalb der Stadtroute befinden, sind: 

Das Kloster Las Huelgas Reales. Es gehört zur Liste der königlichen Denkmäler, da dieses Kloster ein königliches Pantheon war. Die Äbtissin dieses Klosters unterstand der Königsfamilie und hatte sich dem Papst zu verantworten. Dieses Kloster beherbergt auch das Textilmuseum mit Trachten aus dem 12., 13. und 14. Jahrhundert, die alle im Besitz der königlichen Familien sind. 

Das Kloster Cartuja de Miraflores. Die Eltern und der Bruder von Isabella der Katholischen Königin sind hier begraben. Die gotische Architektur, der Hauptaltar und die Gräber sind sehr beeindruckend. 

Nationales Erbe

Der Begriff „nationales Erbe“ bezieht sich auf die kulturellen Ressourcen, die für das gesamte Land als wichtig erachtet werden. Dies können Denkmäler, historische Gebäude, archäologische Stätten, Kunstwerke, Dokumente und andere Objekte sein, die eine besondere Bedeutung für die Geschichte und kulturelle Identität Spaniens haben.

In diesem Zusammenhang gebe ich Führungen zu 3 Denkmälern, die zu dieser Liste gehören. Dies sind in historischer Reihenfolge:

Königliches Kloster Santa Clara de Tordesillas

An diesem Ort am Ufer des Flusses Duero liegt dieses Kloster, eines der besten Beispiele der Mudéjar-Kunst in Kastilien und León. Bei unserem Besuch unternehmen wir eine Zeitreise vom 12. bis zum 18. Jahrhundert.

König Alfons XI. gewann 1340 die Schlacht von Salado. Ein sehr wichtiger historischer Moment, denn dies bedeutete ein Ende der Versuche der Muslime, Al-Andalus zurückzuerobern. Um diese Tatsache zu feiern, ordnete der König den Bau des Palastes in Tordesillas an.

bis zum Bau des Palastes in Tordesillas. (siehe auch das Königliche Kloster von Guadalupe)

Das Gebäude, das wir heute sehen, steht auf den Ruinen eines alten Palastes aus dem 12. Jahrhundert. Ursprünglich als königlicher Palast konzipiert  (erbaut 1345), hatte dieses Gebäude in dieser Funktion nur eine kurze Lebensdauer. Im Jahr 1363 wurde der Palast zum Sitz des neu gegründeten Klarissenklosters umgebaut und ist seitdem ein Kloster. Das heißt, es war etwa zwanzig Jahre lang ein Palast.

In diesem Gebäude werden wir den deutlichen Mudejar-Einfluss zu schätzen wissen. Während Ihres Besuchs werden Sie Ähnlichkeiten im Design mit der Alhambra in Granada bemerken, was auf eine mögliche Zusammenarbeit von Gruppen nasridischer Künstler bei beiden Bauwerken hindeutet.

Kloster San Jerónimo de Yuste

Bekannt als der Ort, den König Karl V. als seine letzte Ruhestätte wählte. Heute ist es der Sitz der von der Yuste-Stiftung organisierten Verleihung des Europäischen Karl-V.-Preises. Ein Ereignis, das jedes Jahr in diesem Kloster gefeiert wird. Einige Personen und/oder Institutionen, die diesen Preis gewonnen haben, sind: Michail Gorbatschow, Angela Merkel, Jacques Delors und das Europäische Behindertenforum.

Der Palast wurde direkt neben dem Kloster in einer natürlichen Umgebung von großer Schönheit erbaut.

Bei unserem Besuch können wir sehen, in welcher Umgebung der König sein Leben verbrachte. Die Räume wurden an die Bedürfnisse des Monarchen gebaut, da seine Mobilität aufgrund der Gicht, an der er litt, eingeschränkt war. Im Garten sehen wir den Teich, in dem er angeln ging, eines seiner Lieblingshobbys.

Zu den bemerkenswerten Bereichen während des Besuchs zählen der Kreuzgang im Gotik- und Renaissancestil, das Gemach oder Schlafzimmer von Karl V., die Gärten und die natürliche Umgebung des Yuste-Klosters.

Königliche Sitz von San Lorenzo de El Escorial

Entdecken Sie die Majestät der königlichen Sitz San Lorenzo de El Escorial, ein architektonisches Meisterwerk. Es wurde von König Philipp II. gefördert. Die Architekten waren Juan Bautista de Toledo und Juan de Herrera

Das Kloster verfügt über eine einzigartige Kombination von Funktionen und dient als Kloster, königlicher Palast, königliches Pantheon, Bibliothek und Hochschule. Es repräsentiert das Goldene Zeitalter Spaniens in all seiner architektonischen, kulturellen und religiösen Pracht

Zwei grundlegende Gründe trieben den Bau dieses kolossalen Denkmals voran. Erstens wurde es als letzte Ruhestätte für den Vater Philipps II., Karl V., erbaut. Der zweite Grund ist ein Gedenkgrund, der durch den Sieg Philipps II. in der Schlacht von San Quintín am 10. August 1557, dem Tag von San Lorenzo, gekennzeichnet ist. Die Schlacht war wichtig für das spanische Reich und seine Verbündeten und trug dazu bei, die Position des spanischen Monarchen in Europa zu festigen und die Position Frankreichs zu schwächen. Die Schlacht hatte wichtige politische und strategische Konsequenzen im Kontext der Religionskriege in Frankreich und im allgemeinen Kampf um die Vorherrschaft in Europa zwischen den katholischen und protestantischen Mächten.

Das Kloster San Lorenzo de El Escorial zeichnet sich durch seine vielen Facetten aus. Die architektonische Struktur, die Basilika, der Hof der Könige, der Königspalast, die Bibliothek, die königlichen Pantheons und Gärten.

Zusammenfassend ist das Kloster San Lorenzo de El Escorial ein architektonisches Meisterwerk, das religiöse und königliche Funktionen vereint. Sein beeindruckendes Design und seine reiche Geschichte machen ihn zu einem der symbolträchtigsten Orte Spaniens. Bewundern Sie die Pracht dieses imposanten Gebäudes, das bis heute ein Wahrzeichen der spanischen Geschichte ist.

Als Bonus kann ich Ihnen sagen, dass ich auch das Königliche Kloster von Guadalupe besuche, das zum Weltkulturerbe gehört.

Königliches Kloster von Guadalupe

Von König Alfons XI. erbautes Kloster, das der Jungfrau von Guadalupe gewidmet ist. Der Legende nach wurde in der Nähe dieses heiligen Ortes das Bild der Jungfrau gefunden, zu deren Ehren eine kleine Kirche errichtet wurde. Der König war dankbar für seinen Sieg in der Schlacht von Salado im Jahr 1340 (wir laden Sie auch ein, den Charme des Klosters von Tordesillas zu entdecken!), und beschloss, als Zeichen der Dankbarkeit ein noch imposanteres Heiligtum zu errichten.

Der Ort hat ein außergewöhnliches Interesse. Sie werden vier Jahrhunderte spanischer Sakralarchitektur sehen. Der zentrale Kreuzgang des Klosters ist ein schönes Beispiel des gotischen Mudéjar-Stils. Die Sakristei im Barockstil ist wunderschön. An den Wänden hängen acht Werke von Francisco de Zurbarán. Das Gewölbe ist mit Wandgemälden bedeckt, die das Leben des Heiligen Hieronymus darstellen. Oft trägt sie den Titel „Sixtinische Kapelle von Spanien“.

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